Schwerpunkt

Wenn die Geburt nachwirkt

Manchmal fühlt sich rund um Schwangerschaft, Geburt oder die erste Zeit danach nicht alles leicht an, auch wenn von außen alles gut aussieht.

Vielleicht ist da innere Unruhe, Anspannung, Schuld, Angst, Traurigkeit oder das Gefühl, nicht richtig anzukommen. Sie müssen dafür nicht wissen, ob es ein Geburtstrauma ist. Es reicht, dass Sie merken: Etwas in mir braucht Raum.

Ruhige Praxisszene mit einer sitzenden Frau und einer Tasse in den Händen

Sie müssen es nicht benennen können.

Belastende Geburtserlebnisse zeigen sich nicht immer eindeutig. Manche Mütter oder Väter funktionieren nach außen weiter und spüren innerlich trotzdem, dass etwas nicht verarbeitet ist. Andere erleben Bilder, Körpererinnerungen, Schlafprobleme, starke Reizbarkeit, Rückzug oder ein anhaltendes Gefühl von Überforderung.

Auch wenn die Geburt medizinisch gut ausgegangen ist, kann sie emotional Spuren hinterlassen. Das gilt besonders, wenn Sie sich ausgeliefert, übergangen, allein, nicht gehört oder sehr verängstigt gefühlt haben.

In meiner Praxis darf all das ausgesprochen werden, ohne Bewertung und ohne Druck. Gemeinsam schauen wir, was Sie erlebt haben, was heute noch belastet und welche Unterstützung sich für Sie passend anfühlt.

Begleitung

Ein sicherer Rahmen für das, was nachwirkt.

Willkommen sind Mütter und Väter, die rund um Schwangerschaft, Geburt oder die erste Zeit mit Baby belastende Erfahrungen gemacht haben. Dazu gehören auch Väter mit Geburtstraumata sowie Mütter und Väter mit Ängsten während der Schwangerschaft oder danach.

Je nach Anliegen kann Stabilisierung, behutsames Sortieren, psychotherapeutische Begleitung oder EMDR fachlich sinnvoll sein. Das entscheiden wir nicht vorschnell, sondern gemeinsam und in Ihrem Tempo.

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